• Hmpf …

    Freitag Abend hab ich mich wie immer gespritzt, am Bauch war mal wieder fällig. Samstag wachte ich dann mit einem schönen, großen Hämatom auf. Gestern tat das auch schon ordentlich weh, lustiger weise kaum an der Einstichstelle, sondern viel weiter rechts und oben. Heute Nacht schließlich rannte ich heulend durch die Wohnung und wäre es mir nicht so albern vorgekommen, hätte ich wohl den Notarzt gerufen. Gegen 4 Uhr, über eine Stunde nach einer Ibuprofen, bin ich dann endlich völlig erschöpft eingeschlafen. Heute morgen auch noch rasende Schmerzen (fühlte sich bei jeder Bewegung, jedem Atemzug so an als würde man mir den Bauch aufreißen Trauriges Smiley ), also zum Arzt. Und wie sollte es auch anders sein: kaum saß ich da, wurde es deutlich besser. Scheint ein tiefliegendes großflächiges Hämatom zu sein. Zu bekämpfen mit Ibuprofen 600 und falls es schlimmer wird, muss doch ein Chirurg drauf schauen. Na prima.

    Wir hatten dann noch eine lustige Unterhaltung über Krankmeldung oder nicht.
    Er: “Arbeiten Sie? Als was?” … “Brauchen Sie eine Krankmeldung?”
    Ich: “Also meinetwegen nicht, ich hoffe ja schon das es morgen deutlich besser ist. Heute hab ich eh frei. Und falls es nicht besser bzw. schlimmer ist, kann ich ja noch mal reinkommen.”
    Er: “Also meinetwegen brauchen Sie die auch nicht.”

    Ist das inzwischen üblich, das der Patient und nicht der Arzt über Krankmeldung oder nicht entscheidet? Bei meinem Neuro nach einer Cortisonstoßtherapie kann ich das ja noch verstehen, aber bei einem Hausarzt?

    Ibuprofen hilft, nu mach ich mir nur Sorgen wegen den evtl. Folgen. Als ich das letzte Mal solche Schmerzen hatte, das ich mich freiwillig in die Notaufnahme gesetzt habe (mit diesem komischen Magen-Darm-Virus ohne Durchfall oder Erbrechen, nur mit höllischen Magenkrämpfen), bin ich ein paar Wochen später mit einem Schub in Sanderbusch gelandet und das muss ich dieses Jahr nu wirklich nicht nochmal haben.

    Nach dem Arztbesuch, bis die erste Ibu wirkte, hab ich es also schön ruhig angehen lassen. An die freien Montag Vormittage muss ich mich erst wieder gewöhnen *g*. Jana abgeholt, Lena abgeholt, ein wenig rumgetrödelt und während Jana tanzen war (Steppen wird doof, weil da 3 Mädels dabei sind die sie triezen. Hiphop ist aber immer noch genial) mit Lena eben fix zu Marktkauf (Walli, meine neueste Beschwerde betrifft das Angebot mit dem Klopapier *g*), Tedi und Rossmann. Jana wieder abgeholt, zu Hause Essen in den Ofen geschmissen und gleich wieder los als Chris kam, den restlichen Einkauf erledigen. Und kaum war ich davon wieder da, durfte ich in Janas Zimmer verschwinden um Harry vorzulesen. Donnerstag muss ich noch einmal einkaufen, ansonsten bin ich zum Glück durch für die nächsten 1,5 Wochen Smiley

     

    Gesammeltes von heute:
    – Auf meine Nachfrage, wie es im Kiga war und was sie gemacht haben: “Das ist eine Überraschung, Mama!”
    – Wir waren kaum bei Marktkauf drin, da kuschelte sich das kleine Monster plötzlich an mich: “Mama, ich hab dich soooooooo gerne”. Und nach ein paar Sekunden: “Darf ich eine Laugenstange haben?”. Äh ja, klar. Ich merke, das ist eindeutig meine Tochter. Danke Mama! 
    – Jana beschwerte sich den halben Nachmittag über ihre Religionslehrerin. Da hat die es doch allen Ernstes gewagt, im Unterricht etwas anzufangen und den Kindern dann zu sagen “Wäre schön, wenn ihr es zu Hause fertig macht, muss aber nicht.” (“Mama, SOLL das jetzt eine Hausaufgabe sein, oder nicht?”)
    – Mal wieder ein Audi-Fahrer *grummel*. Man stelle sich vor: Parkplätze auf der Straße vor Tedi und Rossmann alle voll. Hinten gibt es noch einen Parkplatz, zu erreichen über eine Nebenstraße. Ich fahre hinter dem Audi-Fahrer in diese Straße rein und muss gleich hinter ihm stehen bleiben. Da steht eine Frau am Straßenrand mit 2 Kindern. Ein Kind holt schnell eine leere Auflaufform aus dem Kofferraum des Audis. Rennt zu Muttern und rennt schnell wieder zurück. Holt das nächste Teil aus dem Kofferraum. Muttern und Audi-Fahrer unterhalten sich. Und unterhalten sich. Der Fahrer hinter mir hupt ‘ne Runde. Der Audi-Fahrer fährt endlich an … Um 2 Meter weiter in die Einfahrt reinzufahren shock  . Ja klar, da hätte man ja auch nicht gleich halten können *motz*.
    – Schnell einkaufen? Ist mir nicht vergönnt. Bei REWE rein, Sachen geschnappt und 5 Meter vor der Kasse bemerkt, das man sein Geld auch aus dem Auto mitnehmen sollte wenn man einkaufen will. Also alles wieder an den richtigen Platz, raus zum Auto. Wieder rein mit Geld, Sachen schnappen, ab zur Kasse. Und dort hinter Mutter und Tochter landen (Tochter selber Kassiererin bei REWE wie man erfährt). EC-Karte Mutter geht nicht. Karte Tochter streikt auch, weil nur mit PIN und die Gute erzählt frei heraus, das nur noch 10 Euro auf dem Konto sind. Dann kann der auch nicht knapp 25 Euro abbuchen *koppschüttel*. Master-Card der Mutter wird nach 10 Minuten probieren gezückt – nach zig Ausrufen der Kassiererin und ihrer Nachbarin, das dringend eine weitere Kasse besetzt werden soll – und funktioniert natürlich auch nicht. Ich nehme es mit Humor, hinter mir wird schon deutlich gemotzt. Und endlich stellen Mutter und Tochter fest, das sie zusammen doch genug Geld dabei haben (nachdem schon Wildfremde von den anderen Kassen angeboten haben, Geld zu leihen), um den Einkauf bar zu bezahlen. Ich werde noch schnell meine 1,98 Euro los und komme nach geschlagenen 25 Minuten mit 2 Teilen wieder bei REWE raus.

     

    29082011