Nächste Woche …

… werde ich wohl wieder arbeiten können/dürfen *freuhüpf*. Mein Doc war heute sehr zufrieden mit der Naht und möchte diesen Freitag dann gerne schon die Fäden ziehen, falls die Wunde bis dahin nicht mehr blutet (was sie momentan leider noch tut). Er zieht lieber zu früh als zu spät, was ich nach der letzten Naht nur befürworten kann. Da musste die Ärztin nämlich richtig rumdröseln, um die Fäden los zu bekommen.  Da das Röntgen ohne Befund war, hab ich heute morgen auch noch eine Überweisung zum MRT bekommen. Was meine Neurologin sich an MRT-Überweisungen spart, haut mein Hausarzt raus Smiley und Ende September darf ich mal wieder eine Runde genießen.

Bei meiner Neurologin lief der Tropf wie immer flüssig durch, wieder mal mit Hilfe der Sprechstundenhilfe des Gastros. Und Frau Doktor ist gerne bereit, meinem Hausarzt ein Schreiben fertig zu machen, damit der für mich die ambulante Reha beantragen kann. Hat aber noch Zeit bis Oktober/November, denke ich. Jetzt will ich endlich wieder arbeiten Smiley mit geöffnetem Mund.

 

20082018

Spastik …

 

… ist ein Arschloch. Und nach langer Zeit hab ich gestern Abend dann doch mal wieder zum Baclofen gegriffen, weil ich mir richtig Sorgen um meine Naht machte. Dran kam ich gestern erst nach 15 Uhr. Was ziemlich doof war, weil ich in meinem Buch nur noch knappe 80 Seiten und kein Handy oder zweites Buch dabei hatte. Dafür hab ich mich dann im Aufwachraum selber wenigstens nett mit der einen Krankenschwester unterhalten (fliegt heute in Urlaub, hat zwei Kinder) und mit einer anderen Patientin (Knie-OP) die vor mir dran war.  Als es endlich rein ging, hatte ich natürlich “meinen” Anästhesisten. Machte aber nix,  DEN Teil seiner Arbeit macht der nämlich gut *g*.

Schon eine knappe Stunde später wurde ich wach, konnte mich mit ihm noch über Spastik unterhalten und mir 2 Novalgin für die ersten Schmerzen geben lassen, die nicht ohne waren. Zur Ablenkung hab ich dann mit den beiden Frauen weiter geklönt und 10 Minuten später humpelte ich schon – noch ziemlich beduselt mit den Krücken hantierend – in die Umkleide. Der Doc kam kurz vorbei, drückte mir Papierkram inkl. Krankenmeldung in die Hand, Thrombosespritze und erklärte mir, das ich auftreten dürfe. Und weg war er. Und nicht viel später ich dann auch schon als letzte Patientin des Tages Smiley .

Zuhause musste Chris mich später verarzten, weil die Ader (in der mein Zugang gelegen hatte) auch Stunden später noch bei Belastung vor sich hin tropfte. Und dann durften wir für unsere Nachbarin schließlich einen RTW rufen. Stellte sich zum Glück als falscher Alarm heraus, aber das konnte man vorher nicht wissen und zum Arzt wird sie nächste Woche unbedingt müssen.

Heute durfte Siggi mich schon wieder zum Krankenhaus fahren: Verbandswechsel und Röntgen. Alles gut, die Naht hat er absichtlich “locker” gelassen, damit keine Drainage gelegt werden musste. Blutet aber deshalb auch noch gut nach, was es auch soll. Dienstag wollte er mich zum Verbandswechsel beim Hausarzt haben, aber so durch wie das Ding heute schon wieder war, werde ich wohl doch lieber Montag gehen. Und in der Wohnung kann ich die Krücken auch schon wieder Krücken sein lassen Smiley mit geöffnetem Mund. Trotzdem: hochlegen, kühlen, hochlegen, kühlen. 3x Nova, 1x Voltaren, 1-2x Baclofen zusätzlich zu den normalen Medikamenten.

 

Für die Kinder gab es heute Besuch von Freunden. Janas Besuch brachten Siggi und ich aus Sande mit, Lenas Freundin kam später eben rüber.

Und für Lena gab es das erste Mal ihr Logbuch mit nach Hause, in dem zu lesen steht: “Liebe Lena-Christin, es war eine tolle Woche mit dir. Besonders deine Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und deine kreativen Ideen beim Basteln haben uns beeindruckt” :herz: . Hach, ich liebe diese Schule. Und bis jetzt halten ihre beiden Lehrer auch ihr Versprechen und schicken die wöchentliche Informations-Rundmail.

 

17082018

Waschen? Nicht vor Donnerstag *örghs*.

 

17082018II

Teenagerbeschäftigungstherapie. Oder so *g*.

Früh …

 

… war ich heute morgen (ist ja jetzt auch erst 8.30 Uhr) auf. Kinder geweckt, Frühstück vor 7 Uhr noch hinter mich gebracht und dann hab ich den “Bewegung, Bewegung, Bewegung”s-Teil hinter mich gebracht und bin schon zu NP gelaufen, um mir mein Essen für die Zeit nach der Narkose zu besorgen (befand der Anästhesist für ganz wichtig wegen Blutzucker und so). Bis 11 Uhr darf ich noch Wasser trinken, um 12 Uhr kommt Siggi und um 13 Uhr darf ich mich schon vorm Aufwachraum einfinden. Auf dem Plan stehe ich für 13.30 Uhr, um 13 Uhr ist allerdings auch noch eine OP, die ein wenig länger dauern könnte. Und da ich heute Abend wohl noch nicht soooooooo fit sein werde, habe ich heute morgen schon schnell das Foto für heute gemacht.

 

16082018

Handy kann im Auto bleiben, Buch muss mit Zwinkerndes Smiley

Gelegentlich …

 

… vergesse ich, wie lange ich gebraucht habe, um mir “mein” Ärzteteam zusammen zu stellen. Und über wie viele “Götter in Weiß” ich dabei gestolpert bin. Und das gerade die Ober- und Chefärzte zu denen gehören, die ich gerne meide.

Heute hatte ich einen Oberarzt für meinen Ellenbogen, der in meiner Gegenwart in sein schönes Gerät diktierte, das ich einen Tennisarm hätte und als Behandlung würde er den Ellenbogen mit 5-10 mg “keineAhnungwas” infiltrieren, mit wenig Aussicht auf Besserung weil zu spät. Soweit so gut. An mich gewandt: Arthroskopie nur bei fortwährenden Problemen, aber da käme man eh schlecht dran, wo es weh tut. Schonen im Akutfall wäre genau richtig gewesen. MRT-Bilder hätte ich mir für ihn sparen können, die interessierten ihn nicht und seinem Schnauben beim Anblick der Diagnose auf der Überweisung nach zu schließen hielt er von dieser auch nicht viel. Spritze eins ging von oben ins Gelenk, Spritze zwei die erste Ladung von unten. Und weil die Nadel ja eh gerade so gut saß, zog er sie ein Stück raus, leicht schräger wieder rein und gab die zweiten 5mg auch noch rein. An dem Punkt reichten meinem Kreislauf die Schmerzen und während mir die Schwester noch die Pflaster kleben wollte, bestand ich darauf mich hinzulegen und wurde ganz lieb im Liegen von der Schwester weiter versorgt. Ganz ehrlich: eine Behandlung durch die ebenfalls anwesende Assistenzärztin wäre mir lieber gewesen. Das war nämlich die, die letztes Jahr losgewetzt ist, als es mir mit der abgesagten OP und der Dehydrierung nicht so gut ging. Ich hätte etwas ahnen können, als ich die Schwestern vorher darüber reden hörte, das “er” heute vielleicht ja nicht sooooooooooo schlecht drauf sein könnte wie die eine der Beiden befürchtete.

Da ich heute morgen noch jede Menge Zeit vor dem Anästhesiegespräch hatte, bin ich noch zu meiner alten Kollegin gefahren und hab endlich mal wieder mit ihr klönen können. Das nächste Treffen versuchen wir jetzt schneller wieder möglich zu machen.

Akt 2 im NWK führte mich in die Anästhesie. Zu dem Sandmann, mit dem ich letztes Jahr schon aneinander gerasselt bin. Wobei der sich daran bestimmt nicht mehr erinnert *g*. Fragte mich erst nach Komplikationen bei näheren Verwandten, fragte genauer nach und motzte mich dann an, das es nichts Vererbbares und daher irrelevant wäre. Nach seiner Reaktion auf das Thema Latexallergie (“Aber sie reagieren nicht systemisch?”) fand ich ihn noch unsympathischer.  Und das er mich schließlich noch angeblafft hat, weil ich ihn auf seine Frage nach meiner “körperlichen Belastbarkeit” im ersten Moment nur angeschaut habe wie ein Vollhonk (“Definieren Sie mir körperliche Belastbarkeit?”), war der Ofen total aus. Ich hoffe jetzt einfach mal spontan, das ich Donnerstag einen anderen der zahlreichen Sandmänner im NWK bekomme. Und falls nicht: das ich ohne Rötungen und offene Stellen davon komme *grummel*.

Lena hat ihren zweiten IGS-Tag gut überstanden und danach Ballett und Chor, Jana durfte ihren ersten Krankentag einlegen.

 

14082018

Autsch

 

14082018II

 

14082018III

 

14082018IV