… wird uns zurück nach Crecy führen. Die letzten Tage wurden wir uns einig, das wir wieder nach Frankreich wollen und möglichst auf den Platz, wo wir vor 3 Jahren waren. Da der Platz nicht mehr über die größeren Anbieter buchbar ist, hab ich direkt eine Reservierungsanfrage gesendet. Zuerst mit dem falschen Datum (eine Woche zu früh). Ein paar Mails gingen hin und her und gerade eben habe ich die Reservierung bestätigt. Wenn auch – wegen den paar Tagen schon in der Hauptreisezeit – teurer als erwartet.
Während Chris und Siggi heute fleißig hier werkelten, ging Jana zu einem Freund und Lena und ich in die Stadt. Ihr Geburtstag ist ja nicht mehr weit und ein paar Kleinigkeiten haben wir schon mal besorgt für die Feier. Zu Hause erwartete mich dann die gute Nachricht der Krankenkasse: mein Antrieb wurde genehmigt. Demnächst kann ich also ohne Probleme auf den Rollstuhl ausweichen, wenn mein Herd in der HWS mich mal wieder ärgert. Oder wie heute die Spastik/Ataxie überhand nimmt.
… waren wir heute. Während Chris mit Siggi gefühlte 20 m Kabel und Kabelkanäle verlegte, hab ich mal wieder Klarschiff im Spielzimmer gemacht. Damit man das wieder betreten kann, ohne an gefühlten 20 Tonnen Spielzeug, Eisenbahn und co. vorbei zu schleichen. Mit den Kindern zusammen. Und da wir uns hinterher nicht auf ein Brettspiel einigen konnten, wurden kurzerhand die Kleinanzeigen nach dem “Spiel des Lebens” abgesucht. Ich wurde fündig, die “Black Stories” hatte das Mädchen auch und eine kurze Autofahrt später und ein paar Euro ärmer, hatten wir zwei neue Spiele und jede Menge Spaß.
… haben die Kinder gut überstanden. Einkaufen, für Jana noch mehr einkaufen (für Lenas Geburtstagsfeier ist sie noch in die Stadt gefahren), für Lena spielen mit mir und zum guten Schluss: ein Treffen mit Ministerpräsident Weil, anderen (u.a. auch regionalen) Politikern, dem Jugendparlament und einigen Erwachsenen, die ich nicht zuordnen konnte.
Jana hat ja etliche Jahre Radio gemacht, Lena konnte leider nur an zwei Sendungen mitwirken, bevor die Sendung eingestellt wurde. Die Organisatorin jedoch blieb mit Jana in Kontakt und ist auch die Organisatorin der Vareler Schülerzeitung. Und so dachte C., als sie die Einladung für dieses Treffen bekam, an Jana und fragte die, ob sie interessiert wäre. Waren Jana und ihre Freundin. Und Lena hatten wir halt mit im Gepäck. Wobei Lena hinterher ganz erstaunt meinte, das es doch viel interessanter gewesen wäre, als sie erwartet hat. Mein ehemaliger Englisch-Lehrer lief auch rum (für welche Zeitung auch immer) und wollte später Janas Namen wissen. Der Bürgermeister des Nachbarstädtchens lobte A. für ihre Zeichnung, die sie nebenbei in den Block gekritzelt hat. Und Ministerpräsident Weil selbst forderte Jana auf, unbedingt auch ins Jugendparlament einzutreten. Nur weil sie ihm souverän Fragen gestellt hat, die ein wenig hochtrabender formuliert waren, als er und die anderen sie anscheinend von einer 13jährigen erwartet haben (“Wenn Sie 5 Jahre in die Zukunft schauen, was möchten Sie dann mit ihrer Politik erreicht haben?” z.B.).
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Wenn Frau sich wundert, das die Waschmaschine komisch klingt, dann könnte das an der fehlenden Wäsche in der Maschine liegen *lach* …
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Warten auf den Ministerpräsidenten
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Gruppenbild vor der Diskussion
… haben wir heute genutzt. Zum Bontekai durch die Menschenmenge wäre mir zu voll gewesen. Aber die Stadt lockte und zu Netto musste ich auch noch kurz.
Eigentlich dachten wir, das es richtig voll sein würde in der Stadt, also kam Rollstuhl/Laufen schon mal nicht in Frage. Auto fahren wollte ich aber auch nicht, deshalb haben wir die Fahrräder fit gemacht und sind damit los. Laufen musste ich trotzdem in der Stadt ein wenig, was ich später zu Hause ausbaden musste (es lebe Voltaren und Baclofen). Ich hasse gebrochene Knochen *grummel*. Und weil mein Fuß eh nicht stillstehen wollte, habe ich den Rest des Nachmittages mit Janas Kleiderschrank abgelenkt.
knappe 2 Stunden einkaufen und dann jede Menge Freizeit. So sah mein Tag heute aus. Beim Arzt gab es Cortison-Salbe für die leicht entzündete Stelle. Beim Einkauf den Einkauf fürs Wochenende und da Chris mit den Mädchen schwimmen gefahren ist, gab es vorhin für mich viel Lese- und Gammelzeit.
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Rollercoaster-Videos auf Youtube schauen, während Opa und Papa die Zimmer auseinander genommen haben.
– am 7.8. Aktivrollstuhl und e.motion-Antrieb beantragt
– am 22.8. Zusage für den Rollstuhl
– am 13.9. Schreiben erhalten, das der MDK den Antrag für den Antrieb prüft
– am 15.9. Anruf vom Sanihaus, ich konnte meinen Rollstuhl holen und musste unterschreiben, das ich den Antrieb 20 min. getestet habe. Außerdem wurde ich darüber informiert, das sich noch ein gebrauchter e.motion eingefunden hat. Günstiger für die Krankenkasse = leichtere Genehmigung.
– am 22.9. Ablehnung des Antrages.
– am 26.9. erneut: Prüfung durch den MDK. Großes Fragezeichen auf meiner Stirn
Also hab ich heute mal ein nettes Telefonat mit der zuständigen Frau bei meiner Krankenkasse geführt. Der Antrag wird tatsächlich immer noch geprüft. Gesetzlich ist die Krankenkasse verpflichtet, 5 Wochen nach Antragstellung zu entscheiden. Tut sie das nicht, gilt der Antrag als akzeptiert. Deshalb die Ablehnung vom 22.9., auch wenn der Antrag noch geprüft wird. Sollte ich bis zum 15.10. noch nichts gehört haben, müsste ich den Widerspruch losschicken.