Kategorie: Alles mögliche
Was sonst nirgends reinpaßt
…
Hätte mich ja auch gewundert …
… wenn ich gleich im ersten Anlauf Glück mit dem Arzt/dem RNK gehabt hätte. Nach der Arbeit hab ich die Kinder eingesammelt, wir waren kurz oben und schon ging es zum RNK. Chris übernahm die Kinder dort um 14.45 Uhr, kurz vor 15 Uhr schlug ich in der Ambulanz auf. 15.15 Uhr (die haben eine große Uhr an der Wand und irgend etwas muss man ja anstarren) kam der Arzt reingewetzt. Nicht gerade der Freundlichste seiner Art und wunderbarerweise wohl anscheinend mit Röntgen-/Ultraschallhänden ausgestattet.
Er war nach kurzem Abtasten der Meinung, das meine Lymphknoten völlig harmlos sind und es noch zig andere Untersuchungen vor einer OP gibt (man höre und staune, ein Chirurg der nicht gleich schneiden will) die man machen könne. Einzig der zuletzt angeschwollene und mittlerweile größte Lymphknoten in der Leiste konnte ihn minimal beeindrucken. Er will jetzt mit meinen Ärzten sprechen und wird mich innerhalb einer Woche anrufen, um mir Bescheid zu geben. Na denn. Im Fall der Fälle wäre allerdings der Lymphknoten rechts in der Leiste fällig. Um 15.30 Uhr befand ich mich bereits wieder auf dem Weg zum Auto. Ich kann mir nicht helfen, aber der Chirurg letzte Woche war nicht nur freundlicher, er war auch gründlicher (immerhin hat der auch erst nach dem Ultraschall eine Entnahme für nötig befunden).
Vorbereitet …
… bin ich für morgen *g*. Röntgenbilder von Oktober: schon für den Lungenfacharzt geholt, deshalb eh hier. Röntgenbilder von November: heute morgen abgeholt. Letztes Blutbild: hätte ich heute gerne geholt, mein Arzt hat nur leider Urlaub. Zum Glück hab ich mir in letzter Zeit angewöhnt, alles an Berichten abzufotografieren oder einzuscannen, also hab ich den hier
.
Ansonsten heute: eingekauft, geputzt (jaja), mit den Kindern gespielt, Kühlschränke umgeräumt (von zwei Kühl- und einem Gefrierschrank auf einen Side-by-Side-Kühlschrank und ich hab immer noch massig Platz *freu*).
Morgen: Arbeiten, nach Hause, kurz nach 14 Uhr zum Krankenhaus (auf lange Parkplatzsuche eingestellt), Chris um 14.45 Uhr die Kinder vorm Haupteingang ins Auto pflanzen und um 15 Uhr in der chirurgischen Ambulanz aufschlagen. Drückt mir die Daumen, das ich den Kram noch vor Weihnachten über die Bühne bringen kann.
Apropos Weihnachten:
– Geschenk für Oma: abgehakt
– Geschenk für Opa: auch erledigt
– Geschenk für Chris: wenigstens weiß ich schon mal was
– Geschenk für Jana: dito
– Geschenk für Lena: noch völlig ratlos. Wenn es nach ihr gehen würde, alle Spielsachen die in der Werbung so vorbei kommen.
Mehr darf ich über Weihnachtsgeschenke auch gar nicht schreiben. Neben Opa und Chris liest hier nämlich mittlerweile gelegentlich ein weiterer Spion mit und die bekommt bei Stichworten wie Waveboard, Schleich, Make-Up, Top Model, Magic Book (was auch immer das ist) und Chi Chi Love (ein großer Hund wird gewünscht) gaaaaaaaaaaaanz große Augen *fg*.
Begeisterte Kinder *ironieoff*
Wie bekommt man ein das Wasser meidende Kind zum Wasser trinken? Mit einem Wasserspender im Kühlschrank
. Bin mal gespannt, wie lange das vorhält.
Ich: “An was sticht Dornröschen sich?”
Jana: “An einer Nadel. Na du weißt schon, die große Nadel mit der Kordel drum!”
Lena: “Spindel!”
Bäh …
Mal wieder …
…
Endlich …
… kann ich das schöne Wort mal benutzen, das ich immer so gerne bei Josephine lese: ich wurde heute vom Chirurgen ans Krankenhaus weiter geturft.
Der Chirurg – lieb und nett – tastete die Knoten ab, machte Ultraschall, unterhielt sich mit mir und übergab die Verantwortung für mich, meine Lymphknoten und das “andere Gebilde” (Nähe Beckenkamm oder so vorletzte Woche angewachsen) an die Kollegen vom Krankenhaus.
Da wiederrum hatte ich am Telefon eine ganz Liebe, die sich auf der Suche nach einem Termin für mich fast überschlug beim lautstarken Blättern im Terminkalender. Erst hatte sie nächsten Donnerstag einen, dann schaufelte sie mich aber doch für Dienstag unter und entschuldigte sich zig mal, das es leider leider nicht eher ginge. Aber: ich wisse ja, mit Schmerzen könne ich mich auch in die Notaufnahme setzen, dann müssten sie mich aufnehmen. Och nö, so dringend ist es dann ja nu auch nicht. Nächsten Dienstag also: Vorstellungstermin in der Chirurgischen Ambulanz.
Derweil durfte Jana sich auf einem Kindergeburtstag vergnügen und Lena beschäftigte zusammen mit M. (Junge von unten) die arme Valeska.
Und natürlich wäre ich nicht ich, wenn meine erste Sorge nach dem Verlassen der Arztpraxis (nach dem informieren von Chris) nicht die Krankenhauswahl gewesen wäre. Also hab ich ganz schnell R. angerufen, der letzte Woche noch im RNK lag und hab ihn gefragt, was die Essensfront dort macht. Super, alle anderen informieren sich auf alle mögliche Art und Weise über Krankenhäuser, Ärzte und co. und ich? Frag, wo es mehr zu essen gibt
.