Nicht mein Tag heute,
eindeutig nicht. Heute morgen fuhr ich los, einkaufen. Vorne an der Straße rumste das Auto, als wäre es tiefer gelegt und ich einen Bordstein hoch gefahren. Ich wunderte mich, fuhr aber zu Marktkauf. Komische Geräusche gab das Töff gelegentlich von sich, aber ansonsten funktionierte es.
Bei Marktkauf rein und praktisch sofort bekam ich ein Flimmern auf den Augen, als ob mein Kreislauf im Keller und ich kurz vor der Ohnmacht wäre. Während des Einkaufs wurde es eher noch schlimmer und ich sah mich schon beim Neuro sitzen. Ging raus, und: alles war wieder gut. Ok, Marktkauflichtanlagen sind nicht das Beste für mich momentan *seufz*. Nach Hause gefahren, den Einkauf nach oben geschleppt und weiter ging es zu Netto (Auto klang immer noch komisch), Rewe (Auto klang komischer) und Lidl (wo mir eine Passantin dann sagte, das ein Blech unter meinem Auto herabhängen würde). Nützte ja nix, ich musste nach Hause. Also todesmutig über unsere Hügel in der Eberstraße geschlichen und Auto abgestellt, auf das Chris es untersuche.
Dem hab ich auch gleich Bescheid gesagt mit der Vermutung, das es das Kat Blech wäre (scheint eine Nissankrankheit zu sein, wir hatten das mit seinem Auto auch mal) und bekam von ihm nur die Antwort, ich solle es abreißen. Äh, nö? Ich reiße doch nicht einfach irgendwelche Bleche an meinem Auto ab. DAS überlass ich schön ihm.
Für Jana hieß es also: nach Hause laufen und für mich und die Kinder später: ab mit dem Bus zum Tanzen (Weltreise). Gut, das mein Auto inzwischen wieder fit ist, morgen steht nämlich um 14 Uhr Krankengymnastik in Neuengroden an, um 15 Uhr darf Jana beim Kindergeburtstag bei Schwesterchens Arbeit ums Eck sein und Lena um 15.15 Uhr beim Tanzen, örtlich zwischen Krankengymnastik und Kindergeburtstag gelegen. Langeweile? Kenn ich nicht *g*.
Apropos Langeweile: ich hatte vor meinem Schubbeginn im Mai mein Balance Board verliehen. Hab auf Nachfrage immer gesagt, ich würde mich melden, wenn ich mich wieder fit genug dafür fühlen würde. Und nu war es vorletzte Woche endlich so weit. Nach kurzem ausprobieren ob es überhaupt mit meinem Gleichgewichtssinn und Beinen geht, hab ich es gestern endlich wieder richtig in Betrieb genommen. Stepaerobic verursacht noch Spastik im Fuß, aber ansonsten klappt es prima *freu*.
Weihnachtsgeschenke,
das war heute ein Thema bei Oma und Opa.
Heute morgen begann ganz besinnlich mit ausschlafen
. Knapp Zeit fürs Frühstück, dann musste auch schon der Braten in den Ofen. Gespielt, Meeris ausgemistet und weil unsere Nachbarin dann passend klingelte und gestern erst aus dem Urlaub zurück gekommen ist, wurde sie einfach mal zum Essen eingeladen.
Nach dem Essen ging es zu Oma und Opa und dort war das Thema des Tages Weihnachten. Wo wir denn dieses Jahr wären (bei ihnen)? Und was man den Kindern schenken könne. Ich hätte gerne von Chris eine Erhöhung für mein Balance Board und von Schwies ein Gewürzkarussell (jo, ich bin genügsam und ein Esel, weil ich mich zuerst nenne *g*). Jana bekommt von Schwies evtl. eine Gitarre und von uns das Elfenhaus von Schleich und falls ich mir vor Weihnachten noch meinen i-Pod gönne, meinen alten i-Pod
. Lena *seufz* bekommt von uns wahrscheinlich irgendwas von Polly Pocket. Das hier wäre auch was für sie, sie will schon immer mit Janas Leap Pad schon spielen. Oma und Opa? Weiß der Geier. Und Chris? Wird nicht verraten
. Jedenfalls nicht an dieser Stelle (danke nochmal für den Schock, Anke!). Gut, das die Kinder von Schwesterchen nur Geld wollen
.
Lena heute:
– zu Jana, sich ankuschelnd: “Ich mag dich, du bist doch meine Schwester” :herz:
– bei Oma und Opa “musste” Lena alle paar Minuten auf Toilette (oder auch nicht). Beim x-ten Mal ergab sich der folgende Dialog:
Lena: “Muss gar nicht”
Ich: “Willst du mich veräppeln?”
Lena: “Jahaaaaaaa und jetzt musst du schimpfen!”
Ich: “Wieso muss ich denn schimpfen?”
Lena: “Weil das doch nicht lieb und ordentlich ist.”
Hmpf????
Wieder mal Samstag …
8,5 Stunden …
Manchmal …
… erstaunt mich Dr. Engelberg immer noch, obwohl ich ihn und seine Einstellung mittlerweile kennen müsste.
Aber von vorne. Der Tag ging natürlich nicht mit meinem Arzttermin los, sondern mit Lenas. Schon vorher durfte ich mir mal wieder anhören, das ich sterben soll (*gääääääääähn*, so langsam wird es langweilig). Beim Arzt selber wurde ich genötigt auf Ikea-Höckerchen zu sitzen und mitzuspielen. Der Verband ist theoretisch ab, ein dickes Stück Schorf (auf einer Minibrandblase neben der großen Blase) weigert sich aber noch hartnäckig ab zu gehen und hängt am seidenen Faden. Leider ist die Haut da drunter noch sehr rot und wund. Also: Pflaster drauf und da drüber wieder ganz dünn Mullbinde.
Ich fuhr Lena nach ihrem Termin zum Kindergarten und machte mich auf den Weg zum Neuro. Rein, 2 Minuten im Wartezimmer und schon war ich dran *staun*. Das MRT ergab keine Kontrastmittel aufnehmenden Herde im Kopf (hätte mich auch gewundert), eine Sehnerventzündung kann von den wenigsten MRTs dargestellt werden. Dem Dr. ging es aber wohl darum, ob weitere Herde da sind. Ich fragte ihn dann, was ich mit meinen Augen machen solle. Aussitzen? Und er fing an mir zu erzählen, das es den meisten Patienten mit Kortison erst mal besser ginge, aber … Und da unterbrach ich ihn schon mit einem Schnauben und erzählte ihm auf seine Nachfrage, wie es mir vor ein paar Monaten nach dem Kortison ging (wobei ich inzwischen auch in einem Forum gelesen habe, das es an dem Kortison (Urbason) selber gelegen haben könnte und man mal ein anderes Kortison probieren sollte) und ich ganz bestimmt nicht “scharf” bin auf eine Wiederholung dieses Jahr. Seine Praxiskollegin (Schwesterchens Ärztin) war ja im Mai schon entsetzt, das ich zwischen 2004 und diesem Jahr jeden Schub ausgesessen habe ohne Kortison. Die hätte mir bestimmt wieder die volle Dröhnung verpasst. “Wir” sitzen die Entzündung aber aus (sind wir uns einig), sofern sie sich nicht verschlimmert.
Passenderweise rief heute auch noch meine Copaxone-Beraterin an, das macht sie ja alle paar Monate mal. Ich erzählte ihr dann von der SNE und sie fragte mich, ob ich krank geschrieben wäre und reagierte auf meine Verneinung leicht entsetzt mit “Sie sollten sich jetzt aber schonen”. Hehe, Arbeit ist Schonung
.
Aber wie das so ist, wenn mir jemand empfiehlt mich zu schonen, springt bei mir irgendein “du-musst-noch-soviel-machen”-Gen an *piepvogelzeig*. Also fuhr ich nicht nur Jana zur Physio, unsere Nachbarin zur Werkstatt, ließ mir heute zum x-ten Mal sagen das ich sterben soll und kochte Essen. Nein, Frau musste auch unbedingt noch ein Plätzchenrezept aus dem Forum testen (die Haferflocken müssen weg). Dumm nur, das die Posterin nicht erwähnt hat, das der Teig locker für 84 Kekse (7 Backbleche á 12 Kekse) reicht und man mal eben 2,5 Stunden mit dem Ofen beschäftigt ist. Na ja, so hab ich morgen was für die Arbeit und den Sozialraum
. Und lecker sind sie noch dazu *find*.
Psssst: Schön blöd ist, wenn man beim Autofahren plötzlich einen Schatten im Sichtfeld hat und sich Sorgen macht das die SNE sich verschlimmert, nur um festzustellen, das man seine Brille mal putzen sollte blush .
Erledigt …
– ist die Umräumaktion der CDs (der Raum wurde renoviert und heute morgen mussten CDs geräumt werden).
– ist mein Haushalt, morgen werde ich dafür nicht viel Zeit haben
– ist das Essen. Da Schwiepa ja so nett war und aufgepasst hat, hatte ich Oma gleich mit zum Essen eingeladen und so musste Siggi nur noch auf die Klöße aufpassen als ich zum NWK gefahren bin, weil Schwiema erst kam als ich schon weg war. Und nu ist alles gegessen
.
– sind 2 Runden MRT. CD hab ich wieder mal mitgenommen, der Bericht wird heute Abend noch Engelberg zugefaxt, mir wurde aber nix gesagt.
– bin ich nach DER Fahrt nach Hause. Stellt euch vor im Dunklen zu fahren und alle Leute haben Fernlicht an + ein großes dickes Auto hinter euch mit Halogenscheinwerfern die durch den Innenspiegel reflektiert direkt euer Auge treffen. War ich froh, als der endlich abgebogen ist.
Das ist doch mal wieder typisch…
Die selben Leute, die die letzten Monate genervt haben mit ihren Fragen wann unser Vorplatz (der Bücherei) denn gemacht werden würde, wieso denn das schöne (höhö) Grün abgeholzt wurde und was denn das überhaupt soll… Genau DIESE Leute bekommen jetzt angesichts der Baustelle vor der Bücherei die Krise und schimpfen darüber das die Stadt doch kein Geld hätte, was der Aufriss denn nu solle, etc., etc… Unglaublich *kopfschüttel*.
Ebenso typisch: die Fahrrad- und Autoparkplatzverteilung. Direkt neben unserem Eingang sind – momentan dank der Baustelle nicht optimal zu erreichen – Fahrradstellplätze. Vor der gesamten Vorderfront – besser zu erreichen – sind weitere Plätze. Dreimal dürft ihr raten, wo die Leute ihre Fahrräder förmlich stapeln. Man könnte ja einen Meter zu viel laufen müssen shock . Ebenso bei den Autos. So manches Mal bin ich auf den Parkplatz gefahren und hab mich hinten schon wenden sehen, weil die gesamten Seitenparkplätze voll waren. Und hinten? War dann mehr als genug frei.