Als Bücherwurm …

 

… weiß ich Schlagwörter zu schätzen. Wirklich. Aber diese Hashtag-Mania geht mir auf den Keks. Häufig schön bei Facebook zu sehen: da besteht der Beitrag z.B. gerne mal aus einem Bild, einem kurzen Satz und dann gefühlten 14-20 Hashtags, die zum Teil auch so verschwurbelt und lang sind, das garantiert kein anderer sie verwendet haben kann und wofür dann überhaupt so ein “Schlagwort”? Der Sinn von Hashtags war schließlich, schnell auf alle Beiträge zu einem Thema zugreifen zu können. #KuchenmaleurmitmeinerTanteUrsula (frei erfunden Smiley) wird hingegen genau einen Beitrag finden. Nämlich meinen. Wozu dann also der Kram überhaupt?

Die Diskussion hatten wir heute morgen. Jana sollte den diesjährigen Artikel über den Finnlandaustausch für die Schülerzeitung schreiben. Und wie das so ist: so ein einfacher Bericht wäre ja langweilig gewesen. Also wurden in der Whatsapp-Finnland-Gruppe Hashtags gesammelt, im Photoshop ein Moodboard gebastelt (mein Auftritt) und die Bilder jeweils mit einem kurzen Text in Kontext gesetzt. Wobei die Texte dann weniger Platz in Anspruch nahmen als die dazugehörigen Hashtags.

 

11112018

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