Mal wieder: schöner Tag, das (Popinga-Insider)
Heute standen auf dem Plan: Essen kochen (und natürlich auch essen) bei Oma. Und für Jana und mich: Nussknacker in der Stadthalle abends.
Aber wie gesagt: zuerst eroberten wir Omas Küche. Jana bestand darauf, für Oma eine Wärmflaschenhülle zu nähen und nach dem Essen bestanden beide Kinder darauf, in den Schnee raus zu gehen. Chris hatte schlauerweise den Schlitten eingepackt und als der Nachbarshund sich noch dazu gesellte, war die Gaudi eh groß.
Zum Glück ging es früh genug in Richtung zu Hause, weil irgendwann im Auto die Unterhaltung auf Hügel und Schlitten fahren kam. Ganz spontan schlug ich daraufhin vor, zum Seefriedhof zu fahren. Da hatten die Kinder mehr als genug Hügel zum Schlitten fahren und ich eine wunder-, wunderschöne Aussicht :herz: .
Anschließend fuhr Chris Jana und mich zur Stadthalle für den Nussknacker (Jana beschwerte sich, das der Zuckerfee-Tanz nicht von einer Zuckerfee getanzt wurde *g*) und jetzt ist Feierabend *gähn*. Wie gesagt: schöner Tag, das
.
Da hatten die Mädels extra ein Muster in den Schnee gelaufen …
… und dann kam Nachbars Hund und hat alles durcheinander gewirbelt.
Den hätte sogar Jana am liebsten eingepackt ![]()
…
*grummel* …
…
…
Hat alles gepasst :)
Arbeiten, Haushalt, Zeugniskonferenz (ich habe ja so ein Streberkind *g*), Ballett. Und Lena hat sogar wenigstens einen Stift und den Anspitzer wieder gefunden. Schlauerweise hat sie die “Postmappe” in der Schule vergessen, in der ein Übungstest auf mich warten soll. 25 Fehler von 30 hat sie, meint sie. Da ihr Lehrer ihr aber auch gesagt hat, das sie eine 3 bekommen hätte wenn es schon Noten gäbe, gehe ich mal eher von 25 von 30 Punkten aus. Mal sehen…
So ein klitzekleines bisschen dusselig ist Hamsti manchmal …
Es ist nur eine Phase, es ist nur eine Phase …
Hilft das Müttermantra auch bei älteren Kindern? Heute bin ich jedenfalls noch ganz lieb geblieben
.
Heute morgen – nachdem ich Lena an der Schule losgeworden bin – habe ich das gemacht, was ich schon seit Jahresbeginn tue: schlafen. Aber um 10.30 Uhr nutzte es nichts mehr, ich musste so langsam los. Zu meiner Ärztin, eigentlich nur ein Rezept holen. Wir kamen kurz ins Gespräch und besprachen gemeinsam eine Änderung, die hoffentlich die wahnsinnigen Schulterschmerzen alle vier Wochen behebt. Noch ein schneller Einkauf und schon musste ich Lena wieder holen.
Die es mal wieder geschafft hat, gleich am ersten Schultag etwas zu verlieren. Zwei Stifte und einen Anspitzer konnte ich heute auf die Verlustliste setzen (“Es ist nur eine Phase, es ist nur eine Phase” *seufz*). Aber gut, Hausaufgaben konnte sie trotzdem machen und ich in der Zeit die Hackbällchen braten fürs Abendessen.
Rechtzeitig zur Physio waren wir fertig und sahen zu, das wir los kamen. Gleichgewichtsübungen mit dem Azubi-Praktikanten gab es heute und Lena durfte mit”spielen”. Und danach? Jana holen und alle zusammen ab zum Augenarzt. Jana braucht ihre Brille nur noch bei Überanstrengung, Lena soll ihre Brille bitte wirklich täglich tragen und bei mir hat sich nichts getan.
Aber wo wir schon mal im Haus waren, habe ich noch den Ausdruck des Blutbildes von letzter Woche für meine Neurologin abgeholt. CRP ziemlich erhöht (war also doch gut, das Antibiotikum), Leukozyten minimal wieder im Normalbereich (bei einer Entzündung hätte mich auch alles andere erschreckt) und was mich jetzt wieder nervt, weil es so von der Seite her kommt und völlig überflüssig ist: der Schilddrüsenwert. So gerade eben noch an der obersten Grenze im Normbereich. Was nichts heißt, da der ja je nach Labor sehr großzügig ausgelegt wird, wie mir eine Freundin mit Hashi mal erzählte. Bisher hatte ich die Müdigkeit auf die MS geschoben, den Haarausfall auf Tecfidera und das ich momentan an Gewicht zulege hat mich nicht wirklich gestört, das ändert sich auch wieder. Mal sehen, was mein Blut in 3 Wochen sagt, dann schau ich weiter.
Und dann war da das Kind, das wissen wollte was es Abends zu essen gibt. “Bandnudeln mit Hackbällchen in Paprika-Sahne-Soße” wollte sie offensichtlich nicht hören. “Bäh, Bandnudeln mag ich nicht!”. Wohlgemerkt, das Nudel-Junkie-Kind. Ich also intern ganz langsam bis drei gezählt: “Brauchst du ja nicht essen”. Zuhause wollte das Kind dann doch mal die Soße probieren und verzog das Gesicht wie zu den Zeiten, als ich ihr Milchbrei in den Mund schieben wollte. (Tief einatmen, bis drei zählen). Ich wieder: “Brauchst du nicht essen, kannst dir auch ein Toastbrot machen.”. Kind darauf mit einem Gesicht, als würde man ihr weiß-Gott-was nahelegen: “Nein, geht schon. Ich stopf’ mir das schon rein.”. STOPFE!!! Muss ich erwähnen, das ich mittlerweile innerlich eher eine Dampflok war? Aber: es ist ja nur eine Phase … Also habe ich kommentarlos ihren Teller weggeräumt, nachdem sie die Küche noch mal verlassen hatte und habe ihr eine Scheibe Toastbrot und die Tupperdose mit Wurst hingestellt. Joghurt und Weintrauben organisierte sie sich selber noch dazu.
Wenigstens dem Rest der Familie schmeckte das Essen. Was wahrscheinlich auch der Grund sein dürfte, weshalb Jana angeblich keine Bandnudeln mag: die sind die einzigen Nudeln, die Lena mag.
Morgen: Arbeiten (juhuuuuuuuuuuu
), Zeugniskonferenz (fiel Jana heute ein, das sie vor Weihnachten einen Zettel für mich bekommen hat), falls die Zeit noch reicht: Ballett.