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Ich schweig …

… mal lieber stille, weil Schwesterchen sonst wieder schimpft *g*.

Aber eins doch: kennt ihr Mütter diesen Zwiespalt auch? Heute beim Arzt unterhielt Lena sich mit einer anderen Patientin. Erzählte ihr, wie sie heißt. Wie ihre Schwester heißt, wie alt sie ist, wie alt Jana ist (das zeigte sie mit Fingern an). Erzählte vom Kiga, von Ebba, von Tina, von Cini und Paula, davon das sie wenn sie groß ist auch einen Kugelbauch haben will. Das Jana schon immer im Kiga ist, bevor ich dahin komme, und und und …

Und ich schwebe in solchen Situationen immer zwischen Stolz (sie ist doch erst 3 Jahre alt), Panik (Hilfe, sie ist ERST 3 und kann und weiß schon so viel) und den Überresten von alt Angelerntem (“Gut erzogene Kinder soll man sehen und nicht hören!”) und überlege jedes Mal, wie die anderen rundum zu die Situation jetzt einschätzen. Logisch, bei der netten anderen Patientin die sich mit Lena auch noch unterhält und nachfragt ist das eigentlich klar. Auch bei dem jungen Mann neben ihr, der still vor sich hin grinst. Aber: sitzt da drüben nicht eine Frau und schüttelt den Kopf mit grimmigem Gesicht angesichts der Lautstärke im Warteraum, obwohl ich Lena ständig ermahne ein wenig leiser zu reden? Oder schüttelt die etwa über mich den Kopf, eben WEIL ich Lena ständig (na ja, ein wenig übertrieben) sanft ermahne? Schwierig, schwierig …

Und wir machen es uns gegenseitig ja nicht leichter. Wir urteilen ja auch über einander. Gestern vorm Gemeindehaus, während wir auf die Kinder warteten, hatte eine Mutter ihre 6-jährige Tochter dabei. Töchterchen war offensichtlich gut ausgeruht, rannte hin und her, rannte auch dicht an der Straße um die Bank rum und nötigte einige Autofahrer zum bremsen die dachten, sie käme gleich auf die Straße geflitzt. Die Mutter dazu fand das lustig und lachte stolz über ihr fittes Kind und kommentierte das nur mit “Na, da müssen die Autofahrer halt mal bremsen, die fahren eh zu schnell”. Als das Mädchen vor ihr auf und ab sprang und “ich will Eis, ich wiiiiiiiiihilllllllll Eis” kreischte, lachte die Mama auch nur und versprach dem Mädchen, gleich gäbe es ein Eis. Und ich gestehe, das ich in solchen Fällen dann leider nicht neutral denke “jedem seine Erziehung”, sondern eher in Richtung “verzogenes reiches Gör” *schäm*.

 

16022012

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Mittwoch? Mensch Leute, es ist Mittwoch!

Irgend jemand hat das heute aber arg durcheinander gebracht. Normaler Mittwoch auf der Arbeit: Glattmachen, ein wenig im Büro arbeiten, aufbauen, eine ruhige Ausleihe schieben. Heute: Glattmachen, Arbeit im Büro blieb irgendwie liegen, aufbauen, Hölle los. Zwei Kindergartengruppen, eine Klassenführung in der Erwachsenenbücherei mit einigen Neuanmeldungen (und einigen, die ich wieder weg schicken musste weil sie noch keine 16 sind und die Unterschrift der Eltern brauchen), allgemein einiges an Betrieb und mittendrin noch eine Ein-Tages-Praktikantin, die ich eigentlich um 11.15 Uhr eben durch die Musikbücherei führen sollte. Das klappte so nicht, es wurde ein wenig später.

Ein normaler Mittwochnachmittag: Kinder einsammeln, sauber machen, Jana zum Gitarrenunterricht fahren, mit Lena spielen, Jana wieder einsammeln, evtl. einkaufen, Essen kochen.
Heute: Kinder eingesammelt, sauber gemacht, Jana weg gebracht, Wäsche erledigt, Melanie und Ebba begrüßt. Jana wieder abgeholt (Lenas Zimmer schon gut durcheinander), mit Melanie gequatscht ohne Ende (Lenas Zimmer mittlerweile völlig verwüstet, im Flur wurde weiter gemacht), Essen gekocht und versucht, alles wieder halbwegs in Ordnung zu bringen. Das war doch nicht wirklich Mittwoch heute, oder?

Nächste Woche ist Organisationstalent gefragt:
– Montag: Morgens im Kindergarten Karnevalsüberraschungsfrühstück organisieren, davor Lena schminken und schmücken. Brötchen schmieren, etc., etc.. Sonntag unten schon mit den anderen Müttern schmücken. Montag Nachmittag Jana zum Tanzen fahren, mit Lena zum Altersheim zu ihrem Auftritt fahren und hinterher Jana wieder einsammeln. Einkauf wird auf einen anderen Tag verschoben (Frage ist nur: auf welchen?), mein Copaxone-Rezept muss ich aber irgendwie beim Neuro abholen irgendwann.
– Dienstag: Jana geschminkt und geschmückt zum Schulkarneval bekommen mit Paprika (soll sie mitbringen), Abholung muss ich noch irgendwie schauen weil sie nicht in der Schule bleiben werden. Nachmittags Tanzen und Krankengymnastik.
– Mittwoch: Jana Gitarre, Geschenk für Anna besorgen, schauen wir mal.
– Donnerstag: Bis auf Krankengymnastik wohl noch frei (ha!)
– Freitag: Arbeiten *jubel*
– Samstag: Dito
– Sonntag: Kindergeburtstag A1, Chris bleibt garantiert mit dabei

 

15022012

 

15022012II

 

15022012III
Das kommt davon, wenn die Kinder die Mülltüte nicht wieder in die Schublade packen. Zuerst dachte ich noch, Tina läge nur auf der Mülltüte *umfall*.

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Kinder und Katze …

– Lena heute morgen im Badezimmer, sich an mich kuschelnd: “Keine Angst Mama, ich pass doch immer auf dich auf”. :herz:
– Jana erzählt am Tisch von Schülern in ihrer Klasse, die Blödsinn gemacht haben. Daraufhin erzähle ich, wie unsere Jungs damals Sabines Turnbeutel ausgeräubert und ihre Unterhose in der Klasse herum geworfen haben. Schwerer Fehler. Mein kleiner Moralapostel fand das gar nicht gut (Sabine damals wohl auch nicht) und empörte sich eine Runde.
– Chris hat es gewagt, gestern Lenas Chips (Billigvariante der Pombären) zu essen. Lena sah heute morgen die leere Tüte und veranstaltete ein Weltuntergangsdrama, während Tina sich vor mir breit machte und mich anjaulte *seufz*.

 

14022012
Wenn beide Kinder dermaßen friedlich mit i-Pod beschäftigt sind und sich nur gelegentlich mal lachend den jeweils anderen ansehen, dann liegt es an DER neuen App, die ich auf beiden i-Pods dringend installieren musste.

 

Da spiel selbst ich noch begeistert mit und liege vor Lachen am Boden, wenn der Fön die unmöglichsten Frisuren fabriziert.

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Gut organisiert …

… war ich heute. 9:50 Uhr kamen die Elektriker schon und so erledigte ich doch heute den Wocheneinkauf. 12 Uhr wieder zu Hause, 4x beladen Treppe rauf, 3x unbeladen die Treppe runter. Kaum drinnen klingelte das Telefon. Der Elektriker noch mal (wegen Termin). Einkauf weg gepackt und schon klingelte das Telefon zum zweiten Mal. Mittlerweile 12:25 Uhr war mein Ex-Vorgesetzter dran. Und weil Jana ja auch nicht um 12:45 Uhr abgeholt werden musste, klingelte direkt nach dem Auflegen noch mal der Elektriker.

Jana bekam ich so gerade eben noch eingesammelt und durch Zufall trafen sich im Eingang des Kigas auch alle Mütter, die wir so für unser Frühstück am Montag brauchen und konnten sich für Donnerstag 16 Uhr verabreden zur Planung (wobei mir gerade siedend heiß ein Freundschaftsbuch einfällt, das ich gleich noch für Lena ausfüllen muss).

Zu Hause ließen es sich die Kinder erst mal gut gehen, aber um 14:45 klingelte das böse Telefon schon wieder. Diesmal meine Arbeitskollegin, bzw. ihr Mann. Neuer Router, der nicht wollte. Wobei der nicht so neu gewesen sein kann, weil ein Depp den vor der Rückgabe an den Laden nicht auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt hatte und wir deshalb gar nicht erst rein kamen. Eigentlich hatte ich ja gedacht, schnelle Sache und hatte deshalb Jana mitgeschleppt. Das wurde ja aber so nix, also doch Kind zum Tanzen gekarrt und mit der immer noch schlafenden Lena zurück. Immer noch schlafend, weil die sich bei der ersten Runde einfach mal aufs Sofa gelegt hat und eingeschlafen ist. In einer sehr merkwürdigen Position, denn: mit Schuhen geht man nicht aufs Sofa. Scheinen meine Vorträge doch gewirkt zu haben *g*. Ich hatte sie dann mitgekarrt um sie wieder wach zu bekommen, brachte aber um 15:40 Uhr eine immer noch schlafende Lena wieder rein zu meiner Arbeitskollegin. Im zweiten Anlauf bekamen wir das Teil auch endlich auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt und der Rest war ein Kinderspiel (und R. bekam sein schnurloses Mobilteil zum Glück auch wieder an seiner Basisstation angemeldet *g*). 16:30 Uhr war ich pünktlich wieder bei der Tanzschule, um Jana abzuholen und dann ging es so langsam nach Hause, den Feierabend einläuten.

Wobei Feierabend übertrieben ist, Lena stand gerade immer noch hellwach in der Wohnzimmertür und beschwerte sich, das sie weder bei uns noch bei sich schlafen könne.

 

13022012

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Ein Sonntag halt …

Nix passiert, nichts gemacht außer einem Besuch bei Chris’ Onkel, der Wäsche, dem Essen und dem Haushalt (juhu, morgen Freizeit *freu*).

 

12022012
Nein, Bine. Ich darf ihn auch nie klauen.

 

12022012II

 

12022012III

 

12022012IV

 

12022012V

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Morgen sind wir fertig *schnüff*

Nach ein paar Monaten ist es jetzt also so weit: heute waren wir mit Dumbledore in Kings Cross und morgen kommt dann noch der finale Kampf und das “19 Jahre später”. Und dann? Jemand die ultimative Vorleseidee, möglichst mehrteilig? Und nein, die “Biss”-Reihe werde ich ihr nicht vorlesen *kopfschüttel*.

 

11022012