Autor: Thea
Out of Order …
…
…
“Ich war noch niemals in New York” *träller* …
… war doch allen Ernstes Janas Favorit gerade shock .
Aber von Anfang an *g*:
Heute Mittag fuhr ich schnell mit dem Fahrrad nach Hause. Eigentlich war dann geplant mit dem Bus zum Gitarrenunterricht zu fahren und mich dort von Siggi aufgabeln und zur Werkstatt fahren zu lassen. Aber: es regnete die ganze Zeit und von hier zum Gitarreunterricht erfordert min. 2x Umsteigen oder eine halbe Stadtrundfahrt mit 1x Umsteigen. Zur Werkstatt: hier einsteigen, dort aussteigen und eben ein paar Meter laufen. Also fuhren wir direkt zur Werkstatt, ich brachte Jana zum Gitarreunterricht, fuhr kurz nach Hause um sauber zu machen und holte sie wieder ab.
Und pünktlich um 18.05 Uhr fuhren wir los, als Chris kam. Erst zu McDonalds, dann weiter zur Stadthalle, wo wir ein wenig zu früh eintrafen. Machte aber ja nix. Jana konnte es nicht wirklich genießen, weil sie Heuschnupfen (hoffe ich wenigstens mal, morgen zum Kinderarzt) hat und ihr Auge die ganze Zeit vor sich hin tränte. Die letzten Lieder schwächelte sie schon arg und kurz nach 22 Uhr hab ich es dann mit ihr als Sister Act anlief abgebrochen. Wären eh nur noch 3-4 Lieder gekommen, das werden wir überleben und so kamen wir wenigstens schnell an unsere Jacken. Und jetzt liegt das Kind völlig erschöpft im Bett, nachdem sie mir im Auto noch auf mein Gesumme hin mitteilen musste, das ihr die Udo-Jürgens-Lieder am Besten gefallen haben.
Da …
… sich für heute Nachmittag doch kein Besuch anmeldete und das Wetter so schön war, sind wir endlich mal wieder zu Fuß los gezogen. Jana wollte sich von ihrem angesparten Taschengeld eine CD kaufen und ich brauchte noch Katzenfutter und Waschmittel von Rossmann. Wurst gab es auch mal wieder für alle und gemütlich ging es nach Hause. Mal wieder ein richtig ruhiger Nachmittag
. Aber hibbelig ist Jana wegen morgen. Sie versuchte alle Tricks, um mich zu löchern, scheiterte aber natürlich
.
Nächste Woche hab ich dann praktisch sogar zwei Ruhetage *g*. Freitag hab ich den verschobenen Arzttermin und da der so blöd liegt, mache ich an dem Tag Urlaub und habe meinen Spätdienst mit einer Kollegin getauscht, die wiederum Mittwoch gerne frei hätte. Also Mittwoch morgen Ruhe für mich und für die Kinder Nachmittags endlich mal wieder Susanne. Gitarrenunterricht ist morgen vor den Osterferien das letzte Mal, muss also auch nicht ausfallen und erst heute morgen hat Lena mich noch gefragt, wann sie mal wieder zu Susanne darf. Das passte da gut
.
Heutiger Zettel im Kindergarten: eine ansteckende Lungenentzündung wurde den Erzieherinnen gemeldet. Na prima.
Und fast vergessen: gestern ging ich mit Lena zum Auto, um Jana abzuholen. Dabei trafen wir im Hausflur auf die Kinder des Kindergartens, die auf den Spielplatz draußen wollten. Und es war soooooooo schön zu sehen, wie begeistert Lena von ihnen begrüßt und geknuddelt wurde. Bei Ebba und den großen Zwillingen kenn ich das ja gar nicht anders, aber auch Lennart, Henrikje und ein paar andere Kinder mussten Lena erst mal drücken :herz: . Schön finde ich das besonders, weil ich bei Jana immer noch Treffen mit anderen Müttern und deren Kinder organisieren konnte und praktisch für Freundschaften “sorgen” konnte (wobei sich das auch in Grenzen hielt). Bei zwei Kindern läuft das kleinere Kind leider irgendwie immer ein wenig mit und außer Ebba hatten wir noch gar nicht so viel Besuch.
Fast …
… hätte ich alles für heute geplante geschafft. Aber: der Kinderarzttermin dauerte doch länger und so musste mein Arzttermin dran glauben und auf nächste Woche verschoben werden.
Ansonsten habe ich alles geschafft und Lena schwankte den ganzen Tag zwischen gelangweilt/unterbeschäftigt und zickig und sterbenskrank. Frau Doktor fand es völlig in Ordnung, das wir gestern noch gewartet haben und verschrieb noch einen Hustensaft und Nurofen.
Kinder gestern und heute:
– Gestern beim Mittagessen kam die Unterhaltung auf die “Ecus”, die im Sommer zu Besuch kommen (Übersetzung: Ecuadorianer).
Lena: “Die kenn ich.”
Chris: “Nein, die kennst du nicht. Die waren das letzte Mal lange vor deiner Geburt hier.”
Lena: “Doch, ich kenne Iglus.”
Nach einigem Gekicher ging es weiter …
Chris: “Nein, die Ecus sind Lars und Brigitte, die kennst du noch nicht.”
Lena: “Dooohoch, ich kenne Lars. Das ist ein Eisbär!”
Na, immerhin passte der Zusammenhang zwischen Iglu und Eisbär *g*.
– Als wir zu Schwies fahren wollte, kommentierte Jana: “Mama fährt besser Auto als du.” (Danke, Kind!)
– Lena: “Du bist die beste Mama der Welt.”
– Lena: “Papas Auto ist aber nicht sehr hübsch”
Und aus der Reihe Mini-Elefant: “Mama, können wir mal wieder beim Tanzen zuschauen bei dir auf der Arbeit?” “Höööööööööö????” Jana musste mir auf die Sprünge helfen: Kulturkarussell Ende August. DA hatte sie tatsächlich die Flamencogruppe tanzen sehen.
Fleißig …
… war ich heute, weil: morgen muss ich notgedrungen noch fleißiger sein *seufz*. Ich hab heute hier durchgewischt und gekocht und werde gleich die Wäsche aufhängen gehen, nebenbei haben wir uns noch Kaffee und Kuchen bei Schwies gegönnt.
Lena hat – laut Kinderarzt gestern – eine spastische Bronchitis und soll alle 4 Stunden Salbutamol mit dem Vortex inhalieren. Und eigentlich hätten wir heute wieder hin gemusst (wenn keine Besserung eintritt) und mit Lena ins Krankenhaus. Das Problem (für mich an der Sache): das Kind ist fit. Temperatur 37,4 Grad. Die Nacht gut geschlafen mit offenem Fenster und die ersten 2,5 Stunden nach Inhalation geht es dem Kind prima. Dann geht der Husten wieder los und spätestens eine halbe Stunde vor der nächsten Inhalation spuckt sie Schleim ohne Ende aus beim Husten. Tut mir leid, aber da warte ich lieber bis morgen früh und stell sie unserem Kinderarzt (vor oder nach meinem Arzttermin) noch einmal vor, bevor ich sie ins Krankenhaus schleppe in dem sie sich garantiert auch den Norovirus noch einfängt. Wenn sie jetzt Atemnot oder hohes Fieber hätte, wäre ich natürlich sofort da. Aber so?
Wochenplanung also:
– Montag: Kinderarzt, mein Arzt, Jana Tanzen, Einkauf (ganz wichtig, weil: ), Auto bei der Werkstatt abstellen für den TÜV und die nötigen Reparaturen
– Dienstag: mit Fahrrad hin und zurück zur Arbeit (*jaul*), abhängen und hoffentlich Besuch bekommen (war der Pfahl groß genug???), Tanzen Lena fällt flach
– Mittwoch: wieder Fahrrad *seufz*, Jana mit Bus zum Gitarreunterricht karren. Falls Auto fertig: dort von Siggi abholen und zur Werkstatt fahren lassen, falls nicht: mit Bus zurück. Um 18 Uhr Lena bei Chris lassen und mit Jana erst zu McDoof und dann zur Nacht der Musicals
.
– Donnerstag: Bis jetzt hoffentlich nur Krankengymnastik