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Die erste “Lange Nacht der Kultur” …
… die wir zu viert mitgemacht haben. Nach dem Küstenmuseum haben wir uns direkt das erste Mal getrennt. Lena und Chris fuhren mit der Barkasse rüber, Jana und ich mit dem Bus eine große Runde. Wobei alleine die Fahrt schon ein Erlebnis war mit dem vollgepackten alten Bus, dem netten Busfahrer und der Tür hinten, die bei jeder Haltestelle jemand von Hand wieder schließen musste. Das Aquarium und das Wattenmeerhaus besuchten wir gemeinsam, aber danach haben wir uns wieder getrennt. Chris und Lena gingen noch zum Marinemuseum, fuhren mit der Barkasse wieder zurück und gingen nach Hause. Jana und ich besuchten noch die Kirche, den Wasserturm und selbstverständlich mussten wir auch noch beim Ballett vorbei. Das allerdings dann mit dem Auto, das wir nach dem Wattenmeerhaus eben von zu Hause abholten
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Heute Nachmittag beim Spaziergang in die Stadt
Station eins. Küstenmuseum und filzen ![]()
Und auch Chris musste ran *g* …
Dieser Kaiman bot heute mal wieder Diskussionsstoff. Seit Jahren sitzt das Tier jedes Mal woanders, wenn man kommt, bewegt sich aber null. Ich weiß nicht, wie oft wir und andere Besucher schon gerätselt haben (inkl. Janas Klasse, als sie mal da waren), ob das Tierchen echt ist oder nicht. Auch heute ging das Paar hinter uns davon aus, das der Kaiman eine Fälschung wäre (“Auf dem wächst ja schon Moos”) *g*. Aber nur wenig später holten sie uns oben bei den Gespensterschrecken ein und konnten berichten: der Kaiman lebt tatsächlich. Er ist geschwommen *g*.
Verabredungen …
Mit dem guten Wetter kommt auch gleich wieder die Lust, ein wenig mehr zu unternehmen. Und wie immer kommen alle Anfragen gleichzeitig. Freitag Morgen Chaostrio, Freitag Abend “Nacht der Kultur” mit den Kindern. Je nach Wetter zum evtl. ersten Mal mit dem Auto. Bei gutem Wetter mit Fahrrad + Anhänger (Lena, Jana fährt selber). Am Samstag fahre ich zu meinem Patenkind, das morgen Geburtstag hat. Am Montag treffe ich mich mit einer Freundin zum Frühstück im Celona, falls unsere Vermieterin nicht doch vorbei kommt (Wasserschaden begutachten) und Abends geht es mit einer befreundeten Mutter zum Elternabend zur IGS.
Den ersten Besuch …
… im Botanischen Garten in diesem Jahr haben wir heute hinter uns gebracht. Und haben dabei liebe Benutzer getroffen und einen netten Plausch gehalten. Ein letzter Sommer ist uns noch mit dem Botanischen Garten vergönnt, dann wird es ihn so nicht mehr geben. Man merkt jetzt schon an vielen Kleinigkeiten, das der Umzug bevor steht.
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Wenn …
… jetzt nicht DER nächste große, böse, richtig böse Schub eintrifft in den nächsten zwei Wochen … Dann, ja dann werde ich Plegridy weiter nehmen, egal wie es sich auf meine Psyche auswirkt. Notfalls auch mit Citalopram im Gepäck.
Weil: ich hätte mich Mittwoch nicht zu früh darüber freuen sollen, das mich die Magen-Darm-Grippe nur so leicht mit Durchfall, Magenschmerzen und Übelkeit erwischt hatte. Mittwoch freute ich mich jedoch noch darüber und machte mir Sorgen wegen den Nebenwirkungen von Fampyra (Harnwegsinfekte). Donnerstag war ich arbeiten und wollte nachmittags zum Hausarzt, falls es nicht besser werden sollte mit den Blasenproblemen. Doch es wurde besser. Aber dafür fingen Jana und ich fast gleichzeitig kurz nach 18 Uhr an mit den Magenkrämpfen und der Übelkeit. Und während Jana am nächsten Morgen schon wieder fähig war, ein wenig zu essen und wenigstens kurzzeitig aus dem Bett kam, so ging es bei mir erst gestern Mittag wieder für längere Zeit mit dem aufstehen (aber immer noch mit Schweißausbrüchen und miesem Kreislauf) und erst heute bin ich wieder “fit”. Mit der ersten Runde Erbrechen am Donnerstag habe ich auch schon nach einer Woche wieder aufgehört mit Fampyra. Es ist das eine, zu wissen das man Vogelgift zu sich nimmt so lange es hilft. Das andere ist, es zu schmecken, wenn man sich das noch mal “durch den Kopf gehen lässt”. Und Fampyra wird retardiert abgegeben, 12 Stunden lang. Nicht schön. Um genau zu sein, das genaue Gegenteil davon.
So. Und nun habe ich beschlossen, nicht mehr krank zu werden. Die MS wird mal ausgesperrt, negative Gedanken auch und Stress im Umfeld soll da bleiben, wo er hingehört. Ich hoffe einfach mal auf das Wetter, Vitamin D und so. Ich muss mir keine Schuhe anziehen, die mir nicht passen und mir nicht gehören und wo ich Dinge nicht hätte verhindern können, die schon seit 20 Jahren vor sich hin grummeln. Und jeder der meint, das ich mich anstelle oder simuliere, kann gerne meine Medikamente (inkl. Nebenwirkungen, Chris hat mal nur 5 mg von meinen 75 mg Baclofen genommen und war schon weggebeamt), meine Hilfsmittel (ehrlich, ihr wollt es nicht wissen), meine ganzen Missempfindungen, die Wassereinlagerungen, meine Ohrgeräusche, meine gelegentlichen Sehstörungen, meine nächtlichen Schlafstörungen und meine Schmerzen für ein paar Tage geliehen haben. Dann unterhalten wir uns noch mal. Ach ja, die Fatigue mit der Fähigkeit, im Stehen schlafen zu können, nicht zu vergessen.
Freitag *stolzbin*. Ihr Lehrer stellte letztens schon fest, das er anfänglich noch gezweifelt hat, aber inzwischen völlig mit uns konform geht, was ihre Einschulung angeht.
Nach Seifenblasen folgte die “Wasserschlacht” …
“Ordnung” machen im Beauty Case. Nachdem Mama ihrer Fatigue 5 Minuten beim Schminken nachgeben durfte ![]()
Hat Jana mal “eben” am PC für Lena geschrieben. Zum Lesen üben.
Der Tag heute war soooooo lang, da blieb auch noch Zeit für Toca Builders .
Die erste dicke Wespe ließ sich auch blicken. Ich vermute schon seit letztem Jahr, das wir auf dem Dach ein Nest haben müssen. Die kommen alle übers Dach knapp neben unserer Balkontür geflogen. Und dieser hier scheint der Winter zu warm gewesen zu sein. Gut genährt, das Tierchen. Wird Zeit für eine neue Fliegengittertür.
Auch für Monopoly reichte die Zeit nach Hausaufgaben, Vokabeln üben, Essen und co. immer noch. Auf dem Zettel steht “Banktussi”. Nett, gelle?