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Ich gebe zu, …

 

… ich bin ein Gewohnheitstier. Auch heute noch weiß ich, wie ich mich früher in unserem alten System auf der Arbeit eingeloggt habe (Sias20, Aurich) und ich hasse den Gedanken daran, hier irgendwann ausziehen zu müssen. Ich bin so was von unspontan und war totunglücklich (na ok, das ist übertrieben), als ich zum letzten Mal meinen Neurologen vor seiner Rente aufgesucht habe. Ich hasse Veränderungen. Jawoll.

Einer der Gründe, weshalb Janas Kindergartenfreundinnen bei mir ein Stein im Brett haben und hier jederzeit willkommen sind. Heute Nachmittag stand eigentlich auf dem Plan: Einkauf, Apotheke, Jana zur “Holzwerkstatt”. Und dann kam Jana und erwähnte nebenbei A., die offensichtlich Langeweile hatte und sie per What’s App auf Trab hielt. Und die gestern Abend so gelangweilt gewesen wäre, das sie am liebsten Jana über Nacht noch bei sich gehabt hätte. Ich kommentierte darauf hin, das A. höchstens bei uns schlafen könnte. Wie zu erwarten war, kam direkt die Rückfrage: “Ernsthaft?”. Und ja, A. darf das jederzeit, total spontan *g*. Also schnell das Gröbste geklärt und eigentlich hätte ich A. nach der Holzwerkstatt um 19 Uhr einsammeln sollen. Aber wie die Mädels sich so unterhielten per What’s App darüber, schmissen wir auch den Rest der Planung spontan um. Ich rief die zuständige Erzieherin (zufällig eine der Kindergärtnerinnen unten) an und meldete kurzerhand A. auch noch an. Kurzer Umweg und schon hatten wir zwei schmutzige Kinder um 19 Uhr (die Holzwerkstatt fand draußen statt), statt nur einem.

 

30072015

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Lena …

 

… durfte heute noch ein einziges, letztes Mal spontan in den Kindergarten. Ein Junge ihrer ehemaligen Gruppe konnte leider seinen Freund nicht wie geplant mitnehmen und deshalb fragte seine Mutter kurzfristig heute morgen an, ob Lena Lust hätte. Hatte Lena. Und so konnte sie sich heute morgen noch einmal davon überzeugen, das die Schule doch schöner ist. Noch dazu bekam sie heute Abend von ihrer Freundin eine Einladung zur “Schlafparty” nächste Woche, dieser Tag war eindeutig ihrer *g*. Jana war in der Zeit bei unseren Nachbarn unten und im Austausch kam einer der Jungs zu uns nach oben, als wir mit dem Einkauf durch waren. Bei dem Wetter konnte man sonst ja auch nicht viel machen, also wurde durch die Wohnung getobt.

 

29072015
Lud nicht gerade zum Spazieren gehen ein *g*

 

29072015II

 

29072015III
Ein Hüpfpferd, zwei Hüpfbälle. Drei Kinder. Ich sage jetzt nichts über den Lärmpegel Smiley.

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Da das Wetter …

 

…heute nicht ganz so gut war, sind die Kinder und ich nach dem Chaostriofrühstück nur schnell zu Fuß zum NP gelaufen und nicht, wie ich eigentlich geplant hatte, noch woanders hin. Passte Jana ganz gut, die eh über Ohrenschmerzen klagte und den Kindern von unten auch, die sich dann mit Jana + Lena zusammen taten und erst unten die WII bespielten, bevor sie unsere hervor holten. Und ich? Konnte in Ruhe hier durchwirbeln und Zeit am PC verbringen.

 

27072015
Chaostriofrühstück mit Kindern: auch mal was Schönes Smiley

 

27072015II
Man hätte meinen können, das wir tiefsten Winter haben *g*

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Merkwürdigkeiten …

 

… oder so.

– Murphys Law: macht man (Frau) Sekretariatsvertretung, kommen garantiert Rechnungen mit Skonto und späterem Fälligkeitsdatum. Und PKs (Zahlpartner), die die Software für falsch erklärt. Und sonstige Problemfällchen, die man – wenn überhaupt – nur mal kurz erklärt bekommen hat, oder die man eigentlich liegen lassen sollte im Fall der Fälle. Geht aber nicht immer.

– Heute beim Hausarzt durfte ich über zwei Stunden warten und mir dabei das Schimpfen meiner Mitpatienten anhören (die armen Sprechstundenhilfen tun mir immer total leid). Dafür wird mein Arzt (bzw. natürlich auch seine Sprechstundenhilfen) alles mit meiner Physiopraxis absprechen und in Zukunft direkt die Rezepte da hin schicken. Dafür brauche ich also nicht nach Varel zu meiner dann neuen Neurologin.

– Wo ich schon mal da war, habe ich gleich Blut abgegeben. Ende August werde ich mit der neuen Neurologin über die weitere Behandlung diskutieren dürfen und ich weiß, das sie vor Beginn einer Therapie ein Blutbild braucht. Spare ich mir eine Tour Smiley.

– Wie gesagt … Wo ich schon mal da war … Habe ich mir den Krankenhausbericht ausdrucken lassen. Bzw. den halben Bericht. Entweder wurde was nicht gefaxt oder die Sprechstundenhilfe hat ihn nicht komplett ausgedruckt. Und wie schon beim vorletzten Mal: wieso können die Ärzte sich das nicht richtig aufschreiben, was man ihnen erzählt? Bis Mitte 2011 soll ich Copaxone gespritzt haben, ist ja nur ein knappes halbes Jahr weniger als ich wirklich gespritzt habe. “Die Patientin wurde gebeten, die noch ausstehenden acht PLEGRIDY-Spritzen zu verwenden”. Vier waren es zu dem Zeitpunkt noch. Ganze vier Spritzen.  Nebenbei völlig von den Ärzten im persönlichen Gespräch unerwähnt: einen neuen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule MIT Kontakt zum Myelon und leichter Bedrängung habe ich laut MRT Bericht auch. Und nicht zu vergessen: eine MS, die sich lieber in der Wirbelsäule aufhält, als im Kopf. Nennt sich im Bericht dann: “Encephalomyelitis disseminata (aktuelle EDSS 4 *seufz*) mit führendem myelitischem Befall.”

– Schön: wenn das große Kind fragt, während wir auf das Auto zu laufen: “Hing da nicht mal was vorne dran?”. Jupp, da hätte ein Kennzeichen hängen sollen. Chris durfte nach der Arbeit also noch zur Polizei, um den Verlust zu melden.

– Und dann war da noch: die Mail einer Dame aus der Personalabteilung eines richtig großen deutschen Unternehmens, die mir über meine alte kgerdes-Mail-Adresse “meinen” Arbeitsvertrag schickte und ein baldiges Treffen nahe legte, um die weiteren Unterlagen auszufüllen und zu unterschreiben. Keine Spam-Mail, kein Fake, eine echte Person am anderen Ende (nachrecherchierbar). Also bin ich so nett und höflich und schreibe ihr eine kurze Nachricht zurück und weise sie auf den Fehler hin, inkl. meinem neuen Nachnamen. Was kommt zurück? “Hallo Frau Gerdes” …  Ah ja.

 

23072015