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Wenn Männer …

… im Hintergrund vor sich hin schimpfen und rhetorische Fragen stellen, auf die Frau geflissentlich schweigt, dann kämpft Mann mit der iTunes-Software. Und da Frau davon null Ahnung hat, schweigt sie schön stille und lässt Mann vor sich hin meckern.

Heute morgen auf der Arbeit erwartete mich ein liebes Zettelchen einer Kollegin. Offiziell mach ich ja Sekretariatsvertretung, das letzte Mal wirklich im Einsatz war ich aber vor knapp 3,5 Jahren. Und da die 1. Sekretariatsvertretung krank ist und die für das Sekretariat zuständige Kollegin im Urlaub, hatte ich also heute besagten Zettel auf meiner Tastatur liegen. Nichts Wichtiges stünde an, aber ob ich mich um die Post kümmern könnte? Ähm… Post? Wie war das noch? Was geht an wen, was wird geöffnet, was nicht und was wird wie gestempelt etc.? Zum Glück hat Andrea einen Block mit allem was wichtig ist mal befüllt und da konnte ich nachlesen. Trotzdem stand ich irgendwann mit den Zeitungen und Zeitschriften bei Daniela im Büro (da wurden sie vor 3,5 Jahren noch abgelegt), nur um festzustellen das ich dort völlig falsch bin und auf die Suche nach dem richtigen Ablageplatz zu gehen *g*. Also merken: dringend Sekretariatsauffrischung machen!

Als ich Lena dann nach der Arbeit abholen wollte, stand Anne praktisch schon mit Sack und Pack vor mir und wollte wissen, ob Jana Zeit hätte. Ich also Jana angerufen und ja, sie hatte Zeit und Lust und Anne kam dann gleich mit. Jana und Anne konnten also Chaos veranstalten, während Lena und ich für Ordnung gesorgt haben und zum x-ten Male “Heile machen” gespielt haben.

 

10112010

 

10112010II
Wäschepuff in Janas Zimmer = keeeeeeeeeeine gute Idee *koppschüttel*. Den Wäscheberg hat das Kind in 3 Tagen angesammelt, weshalb sie am Wochenende auch kein Taschengeld bekommt *fieseMamabin*. Wenn ich alleine mit ihrer Wäsche 2 Maschinen die Woche füllen kann, zieht der Zwerg sich eindeutig zu oft um und Strom und Wasser wollen ja auch bezahlt werden *logischeKonsequenzmoduswiederoff*.

 

P.S.: Zwischenzeitlich hab ich mich Männes erbarmt und mich kurz aber heftig mit iTunes gekloppt und siehe da: es geht doch!

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Morgen

wird es hektisch. Morgens gleich zur Post (Paket abholen, 2 hinbringen), dann fix einkaufen und hier Ordnung machen. Mittags Jana holen, nachmittags das übliche Tanzschule/Schnuppergarten-Gerenne und Abends zum Schnullitreff nach Jever fahren. Evtl. mit Übernachtungsgast wiederkommen 🙂 . Und wie Chris mir gerade sagt, wird er wohl morgen früh auch noch mal zum Arzt dackeln, falls es ihm bis morgen früh nicht deutlich besser geht. Dann darf er Schnuppergarten abwickeln, während ich auch noch Krankmeldungen durch die Gegend fahre.

 

07112010

 

07112010II

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Zur Labertasche …

… avanciert Lena und vergnügt gelegentlich damit sämtliche Passanten. Heute bei Marktkauf bemerkte sie an der Kasse Hustenbonbons. Sah sich die Preisschilder an und bemerkte “Eins”. Ich: “Ja, da ist eine Eins”. Sah weiter konzentriert auf die Schilder: “Null”. Ich: “Nein, das ist eine Neun und daneben ist eine Vier”. Ihr Blick schweifte zu den anderen Schildern und weiter ging es: “alle gleich”. “Jahaaaaaa, alle haben den gleichen Preis”. Und prompt fing die Kundin hinter uns an, mit ihr zu flirten ob sie dann auch bald in die Schule möchte. Schweeeeeeeeeerer Fehler bei Lena, die ja eh der Meinung ist das sie mit Jana zur Schule gehen sollte *lach*.

Heute morgen im Bett auch … Sie mit Jana “heile machen” am spielen, fiel ihr doch glatt der Deckel des “Puders” runter. Sie: “Deckel runtergefallen”. Jana: “Ja, der ist da in die Ecke gefallen, musst du ihn wieder hochholen”. Lena: “Nein, Mi Deckel holen”.

 

06112010

 

06112010II

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Oh…

Und mein persönlicher Kopfschüttler des Tages: DAISY Hörbücher. Spezielle Hörbücher für Sehbehinderte. Auch mit nettem Aufkleber mit Titel/Autor in Braille Schrift vorne auf dem Cover. Der Hinweis auf die “barrierefreie” Homepage mit mehr Informationen aber relativ klein in dem Text hinten versteckt.

In normalem MP3-Player abgespielt, ohne die speziellen Funktionen nutzbar. Und: die Verlagsangaben, Kurzinhaltsangabe etc. von einer derart schlechten, nuschelnden Leserin vorgelesen, das mir fast die Lust vergangen wäre weiter zu hören. Ironisch kam mir da der (fiese) Gedanke, das Sehbehinderte ja ein besseres Gehör haben sollen und die Gute vielleicht (aber wirklich nur vielleicht!!!) verstehen könnten.

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Sowas hört man doch gerne :)

Heute auf der Arbeit schon am Telefon eine nette Anfrage, wie das denn bei uns funktionieren würde, sie bräuchte Bastelbücher um für/mit die/den Kindern zu basteln. Ich hab ihr halt erklärt, das sie da am besten ein Kind anmeldet, in der Kinderbücherei gäbe es auch Bastelbücher.

Knappe Stunde später kam eine Frau mit Kinderwagen rein, ein Kind an der Hand dabei und sah irgendwie so aus, als könnte das die Frau vom Telefon sein. Also hielt ich schon die Anmeldekarte bereit, fragte sie ganz lieb ob wir vorhin telefoniert hätten, meldete dann das Kind an und wies ihr grob den Weg zu den Bastelbüchern.

Nach ca. einer halben Stunde kam sie wieder, ich lieh die Bücher aus, erklärte ihr die Quittung und was sie für eine telefonische Verlängerung braucht (weil sie nicht aus der Innenstadt kam), halt was wir so machen bei neuen Benutzern.

Und bevor sie ging, bedankte die Frau sich dann ganz lieb für die freundliche, zuvorkommende Bedienung 😀 . Auf mein standardmäßiges “na, dafür sind wir ja auch da” kam von ihr nur “das ist aber nicht selbstverständlich, da gibt es auch ganz andere”.

Das geht doch runter wie Öl *strahl*.

 

04112010