Was sonst nirgends reinpaßt
Meinen persönlichen schlimmsten Tag des Jahres haben wir hinter uns gebracht: Kindergeburtstag *g*. Kind 1 weinte, weil Kind 2 sie praktisch hinter sich her geschleift hat und sie das nicht wollte. Kind 2 warf Kind 3 einen Ball ins Gesicht, worauf hin Kind 3 mehrere Bälle auf Kind 2 warf und beleidigt in der hinterletzten Ecke ganz oben im Spielpalast verschwand. Mehrmals, wenn ihr wieder was nicht passte. Und da Kind 2 und Kind 3 beide meinten, ein Anrecht auf Kind 1 zu haben, kam das oft vor. Kind 4 und Kind 5 verschwanden irgendwann zwischen Bergen von riesengroßen Legosteinen und hielten sich friedlich abseits, sofern Kind 5 (aka Jana) nicht ab und zu zwischen Kind 1-3 vermittelte. Kind 6 hingegen war schüchtern und beschlagnahmte Chris für sich. Nicht, weil er es so gewollt hätte, sondern weil Chris Kind 6 nicht einfach so stehen lassen wollte.
Zum Ende hin gab es aber noch etliche Bilder zu knipsen von allen 6 Kindern im Haufen vor der Rutsche (5 zusammen gerutscht, der sechste wurde quietschend um gekugelt) und dem ganzen Pulk inkl. Chris beim Lego bauen. War also anstrengend, aber schön
.
Und für Lena wohl die allerschönste Nachricht: Kind 3 dürfen wir am Dienstag von der Schule abholen. Nach langer von der Mutter gewünschten Abstinenz dürfen sich die Mädels endlich mal wieder treffen :herz: . Lena hat unter dem Entzug wirklich arg gelitten und als sie vorgestern dann auch noch geweint hat deswegen, habe ich einfach mal Whatsapp angeschmissen und nachgefragt.
Carin, deine Strickjacke wird begeistert getragen
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Und das, wo ich heute tatsächlich bis 10 Uhr geschlafen habe. Natürlich erst wieder, nachdem das große Kind aus dem Haus und Chris wach war. Von 5.45 Uhr bis 7.15 Uhr bin ich durch die Gegend gewankt und hab für Ordnung gesorgt
. Um 11 Uhr bin ich dann zum Friseur, auch das schön entspannend. Lena von der Schule abgeholt zu Fuß, hier ein wenig gewerkelt, alles entspannt.
Aber dann: ging es zu Ikea. Ich liebe diesen Laden, ich würde am liebsten alles kaufen was da so rumsteht. Allerdings bin ich jedes Mal fix und fertig, wenn wir rauskommen. Jetzt erhole ich mich erst mal und träume heute Nacht von Hemnes, Lack, Trofast und co..
… in dieser Woche, an dem gar nichts auf dem Plan stand. Was für mich bedeutete, das ich wieder ins Bett gehen konnte, nachdem die Kinder auf den Weg gebracht waren. Was ich auch gemacht und genossen habe
. Morgen steht dafür ein Friseurbesuch auf dem Plan und nachmittags fahren wir mit Schwies zu Ikea.
… keine Zeit. Heute auf dem Plan: Essen gehen mit den Frauen, mit denen ich vor 11 Jahren zusammen im Geburtsvorbereitungskurs saß (Ja Anke, das ist richtig. Vor 10 Jahren war Jana dann ja schon da *g*). Oder wenigstens mit einem Teil davon. Da alle Kinder von der Grund- auf die weiterführende Schule gewechselt sind, dürften wir genug Gesprächsthemen haben, aber die haben wir ja eh *g*.
Lena bekam heute noch ein paar Karten zu ihrem Geburtstag. Eine war von ihrer ehemaligen Erzieherin und enthielt Ohrringe :herz: .
Kuschelnspielen. Oder so
. Zitat des Tages: “Oh, dein Hintern ist flauschig” shock .
… ist geschafft. Und das Kind war mehr als glücklich über ihre Geschenke. Momentan schläft in ihrem Bett – neben drei Monster-High-Puppen – ein Furby Party Rocker (das, was früher das “Furby Baby” war) und wird heiß geliebt. Vom Weihnachtsmann wünscht sie sich jetzt einen richtigen Furby. Wieder mal ein Papa-und-Mama-Geschenk aus der Reihe “was du immer schon mal haben wolltest und es selbst nicht wusstest”
. Der Tag heute war also ein voller Erfolg und ich mache drei Kreuze, wenn Samstag mit dem Kindergeburtstag dann auch erledigt ist.
Gestern war der erste Elternabend an der IGS und jetzt weiß ich auch wieder, wieso ich so ungern auf Elternabende gehe. Selbst, wenn der Elternkreis auf den ersten Blick eigentlich ganz nett aussieht/ist. Es wurde sich bereits über eine Lehrerin beschwert, Kassenklassenwart will keiner machen, Elternsprecher fanden sich gleich zwei Freiwillige, ich darf als dritte “Beisitzerin” bei Gesamt- und Stammgruppenkonferenzen auftauchen. Ich hab Jana versprochen, keine Elternsprecherin zu machen, das hab ich gehalten *g*. Das Essen wurde kritisiert. Den 10jährigen Kindern wird nicht zugetraut, täglich auf den Ausfall- und Vertretungsplan zu schauen und bei Unterrichtsausfall auch tatsächlich mal bis zu 2 Stunden alleine zu Hause zu bleiben, bzw. in der Schule in die Betreuung zu gehen. Ich hab meine Klappe gehalten, aber Timo sprach aus was ich dachte: das der Ausfallplan eines der ersten Dinge war, die wir damals rasend schnell ausfindig gemacht haben.
Und dann kam das Thema schlechthin. Duschen. Nach dem Sport. Mit evtl. noch nassen Haaren (falls das Kind nicht duschen kann, ohne diese nass zu machen) über den Schulhof gehen müssen. Zwei Mütter waren der Ansicht, das könne man ihren Kindern nicht antun. Eine konnte mit den evtl. nassen Haaren nicht leben, die andere Mutter überhaupt nicht mit dem Gedanken an den Duschzwang. Ganz ehrlich? Ich bin noch nie die Dünnste gewesen und bin so manches Mal rumgeschlichen, bis die Hexe der Klasse die Duschen verlassen hatte. Aber weder ich, noch meine Mutter wären jemals auf die Idee gekommen, die generelle Anordnung in Frage zu stellen. Ernsthaft? Von 8-9.30 Uhr Schulsport und dann noch bis 15.30 Uhr mit 15-, 16-jährigen sowieso schon meist müffelnden Teenagern in einem Raum zusammen gesperrt zu sein? Lehrer können einem leid tun.
Tante Irenes Geschenk. Man beachte das Viech nebenan, das den ganzen Nachmittag nicht weggelegt wurde.