Veröffentlicht in Alles mögliche

Halb so schlimm …

 

… war der Elternsprechtag heute. Ein paar Baustellen, die wir auch schon in der Grundschule hatten (Ordnung, Gequassel, Schriftbild). Praktisch aber auch das selbe Lob wie in der Grundschule (Beteiligung, Wissen, Interessen, Sozialverhalten). Ihre Lehrerin fiel leider wegen einer Gehirnerschütterung aus, aber der Sozialpädagoge der Schule ist eingesprungen und war zufrieden mit uns. Weil wir ja schon diverse Runden Ergo und Logo hinter uns haben. Ich werde trotzdem Freitag mal unseren Hausarzt fragen, ob wir noch eine Runde dürfen. Termin beim Kinderarzt gab es erst in 2 Monaten.

 

25092018

Veröffentlicht in Alles mögliche

Vokabeln lernen …

 

… war das Thema der Elternschule heute. Eigentlich hatte ich meine Teilnahme daran gestern per Mail abgesagt, aber dann kam Jana um 17 Uhr ums Eck und meinte, ich könne sie doch mitnehmen. Die Jugendlichen, die eigentlich mithelfen sollten, hatten kurzfristig abgesagt. Da es mir ja wieder halbwegs geht, hab ich alle Kinder eingesammelt, die mit mussten und hab mir die zwei Stunden Elternschule angetan.

Vier der Elternpaare aus unserer Klasse die da waren, müssen morgen auch zum Elternsprechtag, weil “Redebedarf” besteht. Das beruhigt mich ein wenig *g*. Neben einem Vortrag, viel Witzeleien und Übungen blieb noch Zeit, ein paar Worte mit dem Direktor zu sprechen. Der jetzt mal nachhaken will, ob alles so seine Richtigkeit hat. 30 Min. max. sollen die Kinder nach der Schule noch etwas für die Schule tun. Sah in Englisch so aus: letzte Woche 16 kurze Sätze zu einem Bild schreiben (There are two chairs in the room, there is one clock in the room, etc. pp.) als Hausaufgabe, am Wochenende für die Arbeit üben, 6 (!!!) Buchseiten Vokabeln können. Na ok *großzügigbin*: zwei der Seiten mussten sie schon letzte Woche Dienstag anfangen zu lernen. “Nur” 4 Seiten sind seit Freitag dazu gekommen.

Da wir nebenbei auch noch für Deutsch üben müssen, wurde es mit der Zeit ein wenig knapp.

 

Ansonsten: ich sehe wieder halbwegs normal. Fokussieren ist noch nicht so meins, aber Splitter muss dann halt jemand anders raus holen. Dafür brannte vorhin in der Elternschule mein Fuß wieder mal so fies, das ich mir einen Stuhl zum hochlegen besorgt habe. Und auch die Müdigkeit ist noch nicht vom Tisch. Und die Nebenwirkungen vom Corti ja eh nicht.

Diese Woche: morgen Elternsprechtag, Chor, Physio Jana, Tanzschule Chris/Jana. Mittwoch: Physio, Gisela, Feierabend Smiley mit geöffnetem Mund. Donnerstag: Wäsche, Einkauf, Neurochirurg, MRT Hüfte. Für Lena nach der Schule Gitarre, wo ich sie zwischen Neurochirurg und MRT abhole. Und für Jana und Chris Abends Elternabend wegen des Finnlandaustauschs. Freitag: Hausarzt, Koffer packen, Walli und Siggi, Stabis ausmisten, schlafen Smiley. Samstag: Aufbruch, ankommen, vielleicht die Maus besuchen Smiley mit geöffnetem Mund.

 

24092018

 

24092018II

Veröffentlicht in Alles mögliche

Nicht gut …

 

… war mein VEP. Und der lustige Nebel auf meiner Brille ließ sich auch nicht wegputzen heute morgen bei der Untersuchung. Also 3 Gramm Corti die nächsten Tage. Gramm Eins hat heute 4 Stechversuche gebraucht.

Zum Glück hat Frau Doktor das Thema Therapiewechsel nicht auf den Tisch gebracht und ganz ehrlich: ich werde mich hüten, nachdem ich heute mal nach Erfahrungsberichten/Ablauf zu Lemtrada geschaut habe. Und hoffe einfach mal darauf, das Tys mich noch länger begleiten darf und vielleicht ja doch noch dafür sorgt, das ich keinerlei Schübe mehr habe. Bei mir in der Gruppe hab ich heute mal gefragt und da ist min. eine Patientin, die in den ersten 3 Jahren noch Schübe hatte und erst danach schubfrei wurde.

Aber zurück zu Lemtrada. 2 Zyklen, im Abstand von einem Jahr. 5 Tage Krankenhaus, 5 Tage Chemo inkl. den zig Medikamenten die man so davor und danach gibt (auch je ein Gramm Cortison, das mich alleine schon umhaut). Im zweiten Jahr nur 3 Tage. Jeder Zyklustag min. 10 Stunden am Tropf ohne Pause. Mit lustigen Nebenwirkungen. Zwei Wochen vorher bis Monate nach dem Zyklus kein rohes Fleisch, kein rohen Fisch, keine unpasteurisierten Milchprodukte. Listeriosegefahr (Mütter kennen das), einige Tote gab es in den Studien und danach.

Hat man das hinter sich gebracht, muss man 5 Jahre engmaschig kontrolliert werden. Jeden Monat Blut/Urin, alle 3 Monate Neurologe, jährliches MRT des Schädels. Im Gegenzug soll es wirklich helfen und bei ein paar Leuten konnte ich lesen, das es ihnen sehr gut damit geht. Andererseits habe ich aber auch Berichte gelesen, die genau das Gegenteil beschreiben und wo die Patienten seit Lemtrada eine deutliche Verschlechterung haben.

 

18092018